Vinyl und Lesegerät

Das neue Jahr fängt ja lustig an: Beim Lesen macht man einen gewaltigen Technoschritt nach vorn und beim Hören geht es anscheinend in die andere Richtung, nämlich zurück. Damit werde ich einerseits volkstümlicher, indem ich auf einmal all die vielgelobten und beschworenen massenkompatiblen Texte zu mir nehme, für die mir das Bücherregal zu schade und klein und der Weg von der Bibliothek zu lang und beschwerlich war. Da ist so ein kleines flaches Lesegerät gleich wie ein Sprung in die neue Zeit. Plus: Jetzt kann man jede freie Minute lesend nutzen, auch die dunklen (wenn der noch immer nicht ausgewachsene  Nachwuchs nicht allein einschlafen will und man sich auf den Teppich zu Füßen des Hochbetts mit Rutsche legt) und hat so gleich viel mehr Zeit zur Verfügung, sich auch mit den bislang oft verschmähten Werken zu beschäftigen.

Andererseits werde ich damit wohl nerdiger, elitärer, wenn ich ein neues Abspielgerät für das im Haushalt vorhandene Vinyl anschaffe. Der Umgang mit Sounds und Musik wird damit entschleunigt, was ja eine feine Sache ist. Gleichzeitig muss ich mir überlegen, ob ich dann wohl zukünftig womöglich auch wieder Schallplatten kaufen werde … !? Hm, wohl eher nicht, oder?

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